| Stärke (Zucker) | Dieser Text beschreibt Stärke (Zucker). Der untere Text beinhaltet die Stärke (Zucker) Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Stärke (Zucker) Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Stärke (Zucker) fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Stärke (Zucker) möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Stärke (Zucker) Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Stärke (Zucker) beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Stärke (Zucker). Fragen zu dem Thema Stärke (Zucker) können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Stärke (Zucker) ArtikelStärke (lat. Amylum) ist eine organische Verbindung, und zwar ein Polysaccharid mit der Formel (C6H10O5)n.
Das Makromolekül zählt daher zu den Kohlenhydraten. Stärke ist einer der wichtigsten Inhaltsbestandteile pflanzlicher Zellen.
Buch-Tipp: Adobe Photoshop CS2 professionell. 100 Prozent Profiwissen Endlich Als Photoshopanwender der "ersten Stunden" (seit Version 4. 0) hatte ich mich eigentlich stets ca. auf's Handbuch verlassen, und mir mit den Jahren - so dachte ich immerhin - einiges Wissen angeeignet. Dann kommt dieses Buch von Thomas Bredenfeld und stellt meine heile Photoshop-Welt auf den Kopf. . . Natürliches Vorkommen in Stärkekörnern | |
Stärke ist ein Produkt der Assimilation (Biologie) von Kohlendioxid (siehe Calvin-Zyklus). In dem Normalfall liegt sie in der Pflanzenzelle in Form organisierter Körner vor. Diese Stärkekörner besitzen, je nach Pflanzenart, eine unterschiedliche Größe und Form. Sie können kugelig, oval, linsen- oder spindelförmig aussehen, mitunter, wie in dem Milchsaft der Euphorbiaceen , auch stabartig mit angeschwollenen Enden. Ab und zu sind sie durch gegenseitigen Druck polyedrisch. Nicht selten treten mehrere Körner zu einem abgerundeten Ganzen zusammen (zusammengesetzte Stärkekörner).
Die Stärkemoleküle liegen in den Stärkekörnern in zwei verschiedenen Erscheinungsformen vor:
- zu 80 Prozent als Amylopektin (mit Verzweigungen innerhalb des Moleküls)
- zu 20 Prozent als Amylose (ohne Verzweigungen (linear), jedoch schraubig gewunden)
Im Wasser liegende Stärkekörner lassen eine deutliche Schichtung erkennen, die dadurch hervorgerufen wird, dass um eine innere, weniger dichte Partie, das so genannte Bildungszentrum, Schichten von ungleicher Lichtbrechung schalenartig gelagert sind; das Bildungszentrum liegt ca. bei kugeligen Körnern exakt in dem Mittelpunkt, meist ist es exzentrisch, und die es umgebenden Schichten haben dementsprechend ungleiche Dicke. Die Schichtung wird durch den verschiedenen Wassergehalt und die dadurch bedingte unterschiedliche Lichtbrechung der Schichten verursacht, weshalb auch trockene oder in absolutem Alkohol liegende Körner ungeschichtet erscheinen. In polarisiertem Licht zeigen alle Stärkekörner ein helles, vierarmiges Kreuz, dessen Mittelpunkt mit dem Schichtungszentrum zusammenfällt; sie verhalten sich demnach so, als wenn sie aus einachsigen Kristallnadeln zusammengesetzt wären.
Buch-Tipp: Bali & Nusa Tenggara: 100 Prozent Adrenalin Ostindo; Surfers Paradise Lombok, Sumbawa, Komodo, Flores, Timor, Alor und noch einige andere Exoten. Gibts sonst nichts vergleichbares (Loose hat ein 7! Jahre alten Reiseführer für Bali/Java/Lombok in dem Programm, schlafen die?). Nicht ca. für Besuche der legendären Warane ein unverzichtbarer Begleiter in dem Rucksack, auch für Overland-Trips/Island-hopping... |
| |
Normalerweise wird Stärke mit Hilfe von Iod in einer Iodprobe nachgewiesen.
Praktische Anwendungen findet die Iodprobe auch bei der vorgeschriebenen Markierung bestimmter Lebensmittel wie z. B. subventioniertem Butterfett. Diesen Lebensmitteln wird eine kleine Menge Stärke beigefügt. So gekennzeichnet lassen sich die betreffenden Produkte ohne aufwändige Analysemethoden mittels Iod-Kaliumiodid-Lösung nachweisen.
Buch-Tipp: Der Glücksschalter. So nutzen Sie Ihr Gehirn zu 100 Prozent In Englisch lesen. . . Ich habe die englische Originalversion gelesen und vor einiger Zeit einen Probekapitel der deutschen Version online gelesen. Mir persönlich gefällt diese deutsche Versionm überhaupt nicht, da sie genau wort für wort übersetzt ist. Das geht zulasten des Ausdrucks. . . Ich beziehe mich auf die englische... |
Stärke als pflanzlicher Speicherstoff | |
Stärke ist der Stoff, im Pflanzen ihre überschüssige Energie als Reserve speichern. Der Sinn der Stärkebildung ist hierbei die Speicherung der Glucose in unlöslicher und somit osmotisch unwirksamer Form. Stärke kann darum in dem Vergleich zu Glucose ohne viel Wasser, also viel kompakter, gespeichert werden. Die Stärke tritt in den verschiedenartigsten Geweben aller grünen Pflanzen auf. Sie kommt aber nicht in Pilzen und auch nicht in einigen Algen (Diatomeen und Florideen ) vor; bei letzteren ist sie durch eine ähnliche Substanz (Florideenstärke ) ersetzt, die sich mit Iod gelb oder braun färbt. Auch in dem Einzeller Euglena kommen stärkeähnliche, mit Iod jedoch sich nicht färbende Körner (Paramylon ) vor. Endlich tritt in den Epidermiszellen einiger höherer Pflanzen eine mit Iod sich blau oder rötlich färbende Substanz in gelöster Form auf, die lösliche Stärke. In allen übrigen Fällen ist das Auftreten der Stärke in der beschriebenen Körnerform die Regel. Sehr reich an Stärke sind die zur Reservestoffspeicherung dienenden Gewebe der Samen, Knollen, Zwiebeln und Rhizome sowie die Markstrahlen und das Holzparenchym in dem Holzkörper der Bäume. Diese Reservestärke unterscheidet sich durch ihre Großkörnigkeit von der feinkörnigen, in dem assimilierenden Gewebe auftretenden Stärke. Die Bildung der Stärke erfolgt entweder innerhalb der Chloroplasten oder in anderen Plastiden, etwa in den farblosen Leukoplasten. Letztere treten besonders in solchen chlorophyllfreien Geweben auf, in denen die Assimilationsprodukte in Reservestärke umgewandelt werden, wie in vielen stärkemehlhaltigen Knollen. Bei vielen chlorophyllhaltigen Algen, z. B. bei Spirogyra , treten die Stärkekörner an besonderen Bildungsherden in dem Umkreis von Pyrenoiden auf. Das Wachstum der anfangs ganz winzigen Stärkekörner erfolgt durch Einlagerung neuer Stärkemoleküle zwischen die schon vorhandenen, während die zusammengesetzten Stärkekörner sich durch nachträgliche Verschmelzung und Umlagerung mit neuen Schichten bilden.
Stärke ist das wichtigste Kohlenhydrat der menschlichen Ernährung. Auch viele Tiere ernähren sich von der pflanzlichen Stärke. Eine Zusammenstellung der Stärke liefernden Arten findet sich in dem Artikel Nutzpflanzen.
Buch-Tipp: Die Low Fett 30 Ampel. Fett, Kalorien und Fettkalorienanteil in Prozent Handfeste Alltagshilfe Sicherlich weis jeder, dass zu viel Fett und Kalorien zu meiden sind, wenn man abnehmen möchte. Gleichzeitig weiss jeder, dass man Pizza, Pommes und Süssigkeiten nicht mehr essen darf. Das revolutionäre an dieser Theorie ist, dass gerade das gar nicht wahr ist!! Es kommt nicht darauf an, wie ein Produkt heisst, oder wie gut... |
| |
Durch Enzyme (α-, β-Amylasen) kann Stärke gespalten werden. Dadurch entstehen Dextrine bzw. Doppelzucker. Dies geschieht z.B. auch in dem Innern von Pflanzenzellen, denn in dem Leben der Pflanze liefert die Stärke z.B. das Material für den Aufbau der Zellwand. Auf ähnliche Weise kann der tierische und menschliche Körper Energie aus Stärke gewinnen. Amylasen werden aber auch als Mehlbehandlungsmittel eingesetzt um Mehle besser backfähig zu machen. Speziell bei Roggen muß die Spaltung der Stärke in Folge natürlicher Amylase-Tätigkeit in der Regel jedoch eingedämmt werden, um die Backfähigkeit zu gewährleisten. Traditionell geschieht dies durch Säuerung der Teige.
|
| |
Stärke kann unter Hitzeinwirkung ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Wasser physikalisch binden, aufquellen und verkleistern. Beim Erhitzen mit Wasser quillt die Stärke bei 47-57°, die Schichten platzen, und bei 55-87° (Kartoffelstärke bei 62,5°, Weizenstärke bei 67,5°) entsteht Stärkekleister, welcher je nach der Stärkesorte verschiedenes Steifungsvermögen besitzt (Maisstärkekleister größeres als Weizenstärkekleister, dieser größeres als Kartoffelstärkekleister) und sich mehr oder weniger leicht unter Säuerung zersetzt. Bei kühlen Temperaturen bildet sich dieser Effekt langsam wieder zurück - man spricht von Retrogradation. Verkleisterte Stärke und geronnenes Klebereiweiß bilden die Basisstruktur von Gebäcken jeder Art (siehe auch Brotkrume).
Buch-Tipp: Lust auf Deutschland. Ein märchenhafter Roman für Menschen mit Mut Reformen wirklich umsetzen - unbedingt lesenswert! Bei all den vielen Diskussionen über Veränderungen und Reformen verlieren viele das eigentliche Absicht aus den Augen. Jürgen Fuchs schafft es in seinem Buch, die eigentlichen Herausforderungen unterhaltsam und verständlich zu präsentieren. Daraus sollte eine Bewegung entstehen, die die Zukunft... |
| |
Stärke wird in unseren Breiten meistens aus Kartoffeln oder Getreide gewonnen. Die Produktion ist in der Europäischen Union stark subventioniert. Man gewinnt Stärke aber auch aus zahlreichen anderen Pflanzen, von denen neben Weizen und Kartoffeln auch Reis (Bruchreis aus den Reisschälfabriken) und Mais besonders wichtig sind.
|
Historische Verfahren der Stärkeproduktion | |
|
| |
Kartoffeln enthalten etwa 75 % Wasser, 21 % Stärke und 4 % andere Substanzen. Zur Herstellung von Kartoffelstärke werden sie traditionell auf schnell rotierenden, mit Sägezähnen besetzten Zylindern unter Zufluss von Wasser möglichst fein zerrieben. Daraufhin wäscht man den Brei, in welchem die Zellen möglichst vollständig zerrissen, die Stärkekörner also bloßgelegt sein sollten, aus einem Metallsieb, auf dem Bürsten langsam rotieren, mit Wasser aus. Bei größeren Betrieben benutzt man kontinuierlich wirkende Apparate, bei denen der Brei durch eine Kette allmählich über ein langes, geneigt liegendes Sieb transportiert und dabei ausgewaschen und das auf den schon fast erschöpften Brei fließende Wasser, welches also ca. sehr wenig Stärkemehl aufnimmt, auch noch auf frischen Brei geleitet wird. Der ausgewaschene Brei (Pülpe) enthält 80-95 % Wasser, in der Trockensubstanz aber noch etwa 60 % Stärke und dient als Viehfutter, auch zur Stärkezucker-, Branntwein- und Papierherstellung; das Waschwasser hat man zu dem Berieseln der Wiesen benutzt, doch gelang es auch, die stickstoffhaltigen Bestandteile des Kartoffelfruchtwassers als Viehfutter zu verwerten. Da die Pülpe noch sehr viel Stärke enthält, zerreibt man sie zwischen Walzen, um alle Zellen zu öffnen, und wäscht sie noch einmal aus. Nach einer anderen Methode schneidet man die Kartoffeln in Scheiben, befreit sie durch Mazeration in Wasser von ihrem Saft und schichtet sie mit Reisigholz oder Horden zu Haufen, in welchen sie bei einer Temperatur von 30-40° in etwa acht Tagen vollständig verrotten und in eine lockere, breiartige Masse verwandelt werden, aus welcher die Stärke leicht ausgewaschen werden kann.
Das von den Sieben abfließende Wasser enthält die Saftbestandteile der Kartoffeln gelöst und Stärke und feine Fasern, die durch das Sieb gegangen sind, suspendiert. Man rührt dieses Wasser in Bottichen auf, lässt es kurze Zeit stehen, damit Sand und kleine Steinchen zu Boden fallen können, lässt es dann durch ein feines Sieb fließen, um gröbere Fasern zurückzuhalten, und bringt es dann in einen Bottich, in welchem sich die Stärke und auf ihr die Faser ablagert. Die obere Schicht des Bodensatzes wird darum nachdem Ablassen des Wassers entfernt und als Schlammstärke direkt verwertet oder weiter gereinigt, indem man sie auf einem Schüttelsieb aus feiner Seidengaze, durch deren Maschen die Stärke, aber nicht die Fasern hindurchgehen, mit viel Wasser auswäscht. Die Hauptmasse der Stärke wird in dem Bottich wiederholt mit reinem Wasser angerührt und nach jedesmaligem Absetzen von der oberen unreinen Stärke befreit. Man kann auch die rohe Stärke mit Wasser durch eine sehr schwach geneigte Rinne fließen lassen, in deren oberem Teil sich die schwere reine Stärke ablagert, während die leichteren Fasern von dem Wasser weiter fortgeführt werden.
Häufig benutzt man auch Zentrifugalmaschinen, in welchen sich die schwere Stärke zunächst an der senkrechten Wand der schnell rotierenden Siebtrommel ablagert, während die leichte Faser noch in dem Wasser suspendiert bleibt. Das Wasser aber entweicht durch die Siebwand, und man kann schließlich die Stärke aus der Zentrifugalmaschine in festen Blöcken herausheben, deren innere Schicht die Faser bildet. Die feuchte (grüne) Stärke, welche etwa 33-45 % Wasser enthält, wird ohne weiteres zu Traubenzucker verarbeitet, für alle anderen Zwecke aber auf Filterpressen oder auf Platten aus gebranntem Gips, die begierig Wasser einsaugen, auch unter Anwendung der Luftpumpe entwässert und bei einer Temperatur unter 60° getrocknet. Man bringt sie in Brocken oder, zwischen Walzen zerdrückt und gesiebt, als Mehl in den Handel. Bisweilen wird die feuchte Stärke mit etwas Kleister angeknetet und durch eine durchlöcherte eiserne Platte getrieben, worauf man die erhaltenen Stängel auf Horden trocknet. Um einen gelblichen Ton der Stärke zu verdecken, setzt man ihr vor dem letzten Waschen etwas Ultramarin zu.
Buch-Tipp: Vokabeln lernen, 100 Prozent behalten das buch ist sehr lehrreich und informativ alsop ich habe habe aus dem buch sehr viele lehrreiche dinge lernen können und habe auch vieles behalten. klip und klar das buch ist einfach super . |
| |
Weizenstärke wird aus weißem, dünnhülsigem, mehligem Weizen hergestellt. Dieser enthält etwa 58-64 % Stärke, außerdem etwa 10 % Kleber und 3-4 % Zellstoff, welcher hauptsächlich die Hülsen des Korns bildet. Die Merkmale des Klebers bedingen die Abweichungen der Weizenstärkefabrikation von der Gewinnung der Stärke aus Kartoffeln. Nach dem traditionellen Halleschen oder Sauerverfahren weicht man den Weizen in Wasser, zerquetscht ihn zwischen Walzen und überlässt ihn, mit Wasser übergossen, der Gärung, die durch Sauerwasser aus einem früheren Prozess eingeleitet wird und Essig- und Milchsäure liefert, in welcher sich der Kleber löst oder wenigstens seine zähe Beschaffenheit so weit verliert, dass man nach 10-20 Tagen in einer siebartig durchlöcherten Waschtrommel die Stärke abscheiden kann. Das aus der Trommel abfließende Wasser setzt in einem Bottich zunächst Stärke, dann eine innige Mischung von Stärke mit Kleber und Hülsenteilchen (Schlichte, Schlammstärke), zuletzt eine schlammige, vorwiegend aus Kleber bestehende Masse ab. Diese Rohstärke wird ähnlich wie die Kartoffelstärke gereinigt und dann getrocknet, wobei sie zu Pulver zerfällt oder, wenn sie noch kleine Mengen Kleber enthält, die so genannte Strahlenstärke liefert, die von den Normalverbrauchern irrtümlich für besonders rein gehalten wird.
Nach dem traditionellen Elsässer Verfahren wird der gequellte Weizen durch aufrechte Mühlsteine unter starkem Wasserzufluss zerquetscht und sofort ausgewaschen. Das abfließende Wasser enthält neben Stärke viel Kleber und Hülsenteilchen und wird entweder der Gärung überlassen und dann wie beim vorigen Verfahren weiter verarbeitet, oder direkt in Zentrifugalmaschinen gebracht, wo viel Kleber abgeschieden und eine Rohstärke erhalten wird, die man durch Gärung etc. weiter reinigt. Die bei diesem Verfahren erhaltenen Rückstände besitzen beträchtlich höheren landwirtschaftlichen Wert als die bei dem Halleschen Verfahren entstehenden. Will man aber den Kleber noch vorteilhafter verwerten, so macht man aus Weizenmehl einen festen, zähen Teig und bearbeitet diesen nach etwa einer Stunde in Stücken von 1kg in einem rinnenförmigen Trog unter Zufluss von Wasser mit einer leicht kannelierten Walze. Hierbei wird die Stärke aus dem Kleber ausgewaschen und fließt mit dem Wasser ab, während der Kleber als zähe, fadenziehende Masse zurückbleibt.
Buch-Tipp: Zehn Prozent besser als die Konkurrenz Die neue Bibel für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln. Pyramidendenken, Taschenmesserlesen und Fingerzeig-Management sind ca. einige der Insidertipps von Michael J. Kami, mit denen Unternehmensleiter und Manager zu »soziokulturellen Hellsehern« werden, denn ca. so kann heute noch aus Stagnation Wachstum, aus Rezession Aufschwung entstehen.... |
| |
Reis enthält 70-75 % Stärke neben 7-9 % unlöslichen, eiweißartigen Stoffen, die aber durch Einweichen des Reises in ganz schwacher Natronlauge größtenteils gelöst werden. Man zerreibt den Reis dann in einer Mühle unter beständigem Zufluss schwacher Lauge, behandelt den Brei in einem Bottich anhaltend mit Lauge und Wasser, lässt kurze Zeit absetzen, damit sich gröbere Teile zu Boden senken, und zieht das Wasser, in welchem reine Stärke suspendiert ist, ab. Aus dem Bodensatz wird die Stärke in einem rotierenden Siebzylinder durch Wasser ausgewaschen, worauf man sie durch Behandeln mit Lauge und Abschlämmen vom Kleber befreit. Die zuerst erhaltene reinere Stärke lässt man absetzen, entfernt die obere unreine Schicht, behandelt das übrige auf der Zentrifugalmaschine und trocknet die reine Stärke.
Buch-Tipp: Zweihundert Prozent von nichts Die Ironie der Wirklichkeit Ein Buch, das in vielen kleinen Geschichten, Beispielen, Darstellungen aufzeigt wie absurd die Welt ist, die wir uns geschaffen haben. Die Industrie bewirbt uns (den Kunden) mit schwachsinnigen Slogans, haut uns idiotische Statistiken um die Ohren, . . . . - ca. weil wir Geld ausgeben sollen für Dinge die wir nicht brauchen.... |
| |
Mais weicht man vier- bis fünfmal je 24 Stunden in Wasser von 35°, wäscht ihn und lässt ihn dann durch zwei Mahlgänge gehen. Das Mehl fällt in eine mit Wasser gefüllte Kufe mit Flügelrührer und gelangt aus dieser auf Seidengewebe, das ca. die grobe Kleie zurückhält. Die mit der Stärke beladenen, durch das Gewebe hindurchgegangenen Wasser gelangen in Tröge, dann durch zwei feine Gewebe und endlich auf wenig geneigte, 80-100 m lange Schiefertafeln, auf welchen sich die Stärke ablagert. Das abfließende, ca. noch Spuren von Stärke enthaltende Wasser lässt man stehen und presst den Absatz zu Kuchen, um ihn als Viehfutter zu benutzen.
Maisstärke ist unter dem Namen Maizena in dem Handel.
|
| |
Auch aus Rosskastanien kann Stärke gewonnen werden, doch ist diese ca. für technische Zwecke verwendbar, da ein ihr anhaftender Bitterstoff durch Behandeln mit kohlensaurem Natron kaum vollständig entfernt werden kann. Die Ausbeute beträgt 19-20 Prozent. Die handelsübliche Stärke dagegen enthält etwa 80-84 % reine Stärke, 14-18 % Wasser und in den billigeren Sorten bis 5 % Kleber, 2,5 % Fasern und 1,3 % Asche, während der Aschengehalt in den besten Sorten ca. 0,01 % beträgt.
|
| |
Stärke wird vielfältig eingesetzt. Sie dient etwa zu dem Beizen von Baumwolle, zur Färbung mit Anilinfarben, zu dem Leimen des Papiers, zu dem Verdicken von Farben in der Zeugdruckerei ; sie wird als Kleister benutzt, man setzt sie zur Herstellung von Dextrin und Traubenzucker ein oder zur Herstellung von Nudeln, mehlhaltigen Nahrungsmitteln (Brot, Backwaren ) sowie Nährmitteln. Die Stärke ist auch der wesentliche Bestandteil in dem Getreide und in den Kartoffeln, aus dem sich beim Bierbrauen, nach dem sie in Zucker und Dextrin überführt wurde, der Alkohol bildet.
|
| |
Stärke war bereits der Antike bekannt, nach Dioskurides wurde sie amylon genannt, weil sie nicht wie andere mehlartige Stoffe in Mühlen gewonnen wird. Nach Plinius wurde sie zuerst auf Chios aus Weizenmehl hergestellt. Über die Fortschritte der Fabrikation in dem Mittelalter weiß man wenig, ca. so viel ist sicher, dass die Holländer in dem 16. Jahrhundert Stärke in dem großen Maßstab herstellten und bedeutende Mengen exportierten. Die Stärkeindustrie entwickelte sich vorwiegend als landwirtschaftliches Gewerbe. Mit einfachsten Vorrichtungen gewann man zwar ca. eine mäßige Ausbeute, doch die Fortschritte in der Vervollkommnung der Maschinen und Apparate führten dann zu einer größeren Ausbeute, vor allem durch Einführung besonders konstruierter Zentrifugalmaschinen.
|
Weiteres zu dem Artikel Stärke (Zucker) | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Aufbau, Pflanzenzelle, Roggen, Schichtung, Wiesen | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Stärke (Zucker)' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Stärke (Zucker) Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Stärke (Zucker)' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Stärke (Zucker)' und 'Stärke (Zucker)' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Stärke (Zucker)' Beschreibung entsprechen.
|
|
|
· Diese Seite wurde bisher 1.238 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 16.05.2008 um 06:28:35 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 18:49, 20. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|